Lernwerkstatt

 

Lernwerkstatt – ein Weg zum selbstverantworteten Lernprozess

 

  • Im Zuge der Individualisierung (= der Versuch die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Fähigkeiten und auch Interessen aller Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen) gibt es an der Hermann-Frieb-Realschule seit dem Schuljahr 2013/14 Lernwerkstätten für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und die jeweiligen Profilfächer BWR, Kunst und Musik.

  • Was ist eine Lernwerkstatt?

Per Definition ist eine Lernwerkstatt eine „materialreiche Lernumgebung für schulisches und außerschulisches Lernen, in deren Zentrum praktisches und eigenaktives Lernen sowie Lernen durch eigene Erfahrungen steht“. Kurz: In der Lernwerkstatt sollen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe vielseitig gestalteter Materialien, welche im besten Fall die unterschiedlichen Lerntypen ansprechen, an neue Unterrichtsinhalte herangeführt werden.

Dafür haben verschiedene Lehrkräfte aus den jeweiligen Fachbereichen Materialien erstellt, welche die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich erarbeiten. Darüber hinaus entscheiden die Jugendlichen selbst, wann sie die geforderten Leistungsabfragen absolvieren wollen.

  • Was ist das Ziel der Lernwerkstatt?

  • Im Zentrum der Arbeit in den Lernwerkstätten steht nicht etwa der alleinige Erwerb von schulischem Wissen oder von speziellen Fertigkeiten, sondern das Augenmerk liegt vor allem auf der Stärkung übergeordneter Kompetenzen. Dazu zählen Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Eigenorganisation und Stärken der Selbsteinschätzung, kurz: Handlungsfähigkeit in allen Problemsituationen.

  • Grundlagen hierfür werden bereits in der 5. und 6. Jahrgansstufe mit der Wochenplanarbeit gelegt. Während dort aber langsam an eigenverantwortliches Planen und Durchführen des eigenen Lernprozesses mit Hilfe von unterrichtsbegleitenden Übungsaufgaben herangeführt wird, werden die Schülerinnen und Schüler in den Lernwerkstätten ab der 7. Jahrgangsstufe mit zum größten Teil unbekannten Lerninhalten konfrontiert. Spätestens jetzt ist es notwendig, dass sie über ein hohes Maß an eigener Struktur und Planung verfügen. Der optimale Endzustand wäre dann, dass die Jugendlichen in der Lage sind, ihre individuellen Lernprozesse zu planen, zu organisieren und zu optimieren.

  • Wie funktioniert die Arbeit in der Lernwerkstatt?

  • In jeweils zwei Doppelstunden wählen die Schülerinnen und Schüler frei zwischen den Angeboten der verschiedenen Fächer. Die Materialien selbst sind von den einzelnen Fachbereichen ausgearbeitet und vielseitig gestaltet worden. Nach einer von den Schülerinnen und Schülern selbst organisierten Lernphase, wählen sie abschließend noch den Termin für den verpflichtenden Bausteintest, in welchem ihr Wissen schriftlich abgeprüft wird.

  • Was bleibt dann noch für uns Lehrer zu tun?

  • Die Fachlehrkraft begleitet den Lernprozess und gibt Hilfe, wo Hilfe gewünscht wird oder erforderlich ist. Das heißt also: Sie nimmt sich Zeit für die Bedürfnisse des einzelnen Schülers!

 

Musik an der HFR

Musik hat an der Hermann-Frieb-Realschule einen sehr hohen Stellenwert. Ausführlich informieren können Sie sich hier.

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Sport an der HFR

Für unsere Schüler bietet die HFR ein vielseitiges Sportprogramm an. Ausführlich informieren können Sie sich hier.

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Schülerteams

An der HFR engagieren sie zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Schülerteams und sorgen damit für ein besseres Miteinander.

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