Events im Lernhaus 1

 

Thementag am 04.05.2018 - Pinakothek der Moderne

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"Mische eine Farbe und gib ihr einen Namen" lautete die Aufgabe, die den Schülerinnen und Schülern nach einer interessanten Führung durch die 'Pinakothek der Moderne' gestellt wurde. Schnell entstanden auf kleinen Karten beeindruckende Farben, die dann im Rahmen einer Collage mit Fotos aus Zeitschriften zu Bildern in einheitlichen Farbtönen verbunden wurden.

Vorausgegangen waren dieser praktischen Übung Bildbetrachtungen ausgewählter Werke von Klee, Kandinsky, Franz Marc, Picasso und Baselitz. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler die jeweils besondere Verwendung der Farben und Formen, die Methoden der Abstraktion und das Zusammenspiel einzelner Bildelemente kennen.

Am Ende hatten alle ein eigenes Bild geschaffen mit einer ganz eigenen Farbzusammenstellung und einem ganz eigenen Namen an einem besonderen Tag...

 

 

Thementag am 04.05.2018 - München im Nationalsozialismus

Als Erstes sind wir zur Universität gefahren, dort hat uns Frau Zacherl etwas über die Geschwister Scholl und die weiße Rose erzählt. In der Uni konnten wir uns auch den Lichthof ansehen, wo die Geschwister Scholl ihre Flugblätter verteilt haben. Danach sind wir zum Odeonsplatz (Feldherrnhalle) gelaufen und dort hat uns Frau Zacherl etwas über den Hitlerputsch erzählt. Anschließend sind wir zum Münchner Stadtmuseum gefahren und haben im Rahmen einer Führung die Ausstellung „München im Nationalsozialismus“ besichtigt. Dort haben wir viele Informationen bekommen über die Gestaltung der Plakate der NSDAP, über die Uniformen, die Bücherverbrennung am Königsplatz, die ermordeten Juden sowie über die Pläne der Nationalsozialisten, wie sie die Stadt München verändern wollten. Eindrucksvoll waren auch die SA- und SS- Uniformen, die uns sehr ausführlich erklärt wurden. Das, was uns am Ende der Führung besonders beeindruckt hat, war der Widerstand von Walter Klingenbeck, der in unserem Alter – also etwa mit 14 Jahren - einen geheimen Radiosender gegründet hat. Nicht einmal seine eigene Familie wusste darüber Bescheid. Er wurde aber noch vor dem ersten Ausstrahlen seines Senders verhaftet und nach zwei Jahren von der GESTAPO zum Tode verurteilt. Wir können uns nicht vorstellen, so etwas in unserem Alter zu machen.

Julia Klaric, 8a

 

Thementag am 19.10.2016

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"Den Wald erleben" war das Motto des ersten Thementages im Lernhaus 1. Der Herausforderung, 180 Schülerinnen und Schüler mit Themen der Waldpflege und des Umweltschutzes vertraut zu machen, stellte sich eine Gruppe von Försterinnen und Waldhütern, die ab 8 Uhr die Mitglieder des Lernhauses 1 im Grünwalder Forst erwartete.

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Auf dem Forstweg zum 'Walderlebniszentrum' wurden die Gäste mit Zitaten wie z.B. von Kafka, Häuptling Seattle oder Clairveaux eingeladen, sich auf das Erlebnis Wald einzulassen: "Leg dich an einem schönen oder auch windigen Tag in den Wald, dann weißt du alles selbst" (Robert Musil). Das Wetter ließ allzu viel Besinnlichkeit nicht aufkommen, es war kalt, die Luft feucht, der Boden nass, aber gerade diese Herbststimmung ließ den Wald umso geheimnisvoller erscheinen. Man fühlte sich schon ein wenig verzaubert von dieser märchenhaften Welt. Und so liefen die einzelnen Gruppen streckenweise schweigend in einer langen Schlange durch das Unterholz, um so die Umgebung lh1thementag16bbesser auf sich wirken zu lassen.

 

An verschiedenen Stationen wurden auch immer wieder Informationen vermittelt. Es wurde erklärt, wie junge Bäume vor hungrigen Rehen geschützt werden können, wie der Waldboden das Wasser reinigt und Erosion schützt oder warum die Tiere des Waldes auch von menschen bejagt werden. Bei einem Jagdspiel fanden die Schüerinnen und Schüler heraus, warum Wölfe bei der Jagd erfolgreich sind, wenn sie in Rudeln angreifen.

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Auch die Holzwirtschaft wurde zum Thema, nachdem die einzelnen Gruppen das kleine Sägewerk kennengelernt hatten und dort miterleben konnten, wie ein Baumstamm in Längsrichtung zerteilt wurde.
Bei einem rücksichtslosen Spiel gegen die Zeit wurde deutlich, was mit dem Wald passiert, wenn man ihm mehr Bäume entnimmt als nachwachsen können. Am Ende war allen klar: Die Ressourcen sind begrenzt, der Wald muss geschützt werden, wenn wir auch in Zukunft gut leben wollen. Oder wie es Häuptling Seattle formulierte: "Das Tier, der Baum, der Mensch – sie alle teilen denselben Atem."

 

 

 

 

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