verbindliche Elterngespräche

 

Seit 2012 gibt es an der städtischen Hermann-Frieb-Realschule verbindliche Elterngespräche in den Klassen 5 und 7.

Was kann man sich darunter vorstellen:

Die Klassleitung der 5. oder 7. Klasse lädt alle Eltern am Anfang eines Schuljahres einzeln zu einem Gespräch unter vier bzw. sechs Augen in die Schule ein. In einem ruhigen Raum und einer vertraulichen Atmosphäre können wichtige Informationen über den Jugendlichen ausgetauscht werden.

Jeder Gesprächsinhalt bleibt in diesem Raum, nur auf Wunsch der Eltern dürfen wichtige Dinge an KollegInnen weitergegeben werde.

Auch wenn jedes Gespräch individuell ist, so gibt es einen festen Kern des Gespräches. Um SchülerInnen nicht nur als SchülerInnen zu sehen, ist es den LehrerInnen besonders wichtig, etwas über den Jugendlichen/ die Jugendliche in seinem/ ihrem sozialen Umfeld außerhalb der Schule zu erfahren.

Um den Schüler/ die Schülerin ganzheitlich zu verstehen, ist es sehr hilfreich auch die Eltern, das Zuhause und die Familienkonstellation kennenzulernen. So können Lehrkräfte frühzeitig auf Veränderungen reagieren oder spezielle Umstände berücksichtigen. In einem Gespräch mit dem Schüler/ der Schülerin, eventuell in Verbindung mit Sozialpädagogin oder Schulleitung, könnten weitere Schritte zur Unterstützung aufgezeigt werden.

Ein wichtiges Ziel ist es auch Ängste abzubauen, einen Rahmen für ein Kennenlernen zu geben und eine gute Basis für einen gemeinsamen Weg zu schaffen.