Die Geschichte der Musik an der Städtischen Hermann-Frieb-Realschule begann vor circa 40 Jahren. Damals kam der Konrektor der Schule, Herr Rudolf Hoch, auf die Idee, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. Statt die Zeit auf der Straße zu verbringen, bot er ihnen eine musikalische Ausbildung von Blasinstrumenten an, die er selbst gut spielte. Hoch beherrschte Saxophon, Akkordeon, Klarinette und Kontrabass. Zu Beginn war es erst eine kleine Combo, die sich aber rasch zu einem größeren Orchester mauserte und zu Spitzenzeiten bis zu 60 Mitglieder besaß. 

Eine der ersten Höhepunkte im jungen Leben dieses Orchesters war in den Siebziger Jahren die Aufführung der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ zusammen mit der Laienspielgruppe der Schule. Weitere Höhepunkte waren ein Auftritt am ehemaligen Münchner Flughafen Riem anlässlich eines Treffens von Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Franz Josef Strauß, fernerhin ein Konzert bei der Gartenbauausstellung in München, Aufführungen bei Preisverleihungen im Rathaus, auf dem Münchner Arbeitsamt, bei einer Jubiläumsfeier der Großbäckerei Wimmer, bei einem Marathonlauf am Bonner Platz anlässlich der Umweltschutztage in München, um nur die Wichtigsten zu nennen. Nicht vergessen werden darf der sieben Jahre lang alljährlich wechselnde Orchesteraustausch mit der Saint Augustine´s High School in Edinburgh.

Mittlerweile ist das Orchester der Schule zu einem festen Bestandteil im Schulleben der Hermann-Frieb-Realschule geworden. So sind die Auftritte vor Weihnachten und beim Sommerfest ein großer Publikumsmagnet. Auch für das kulturelle Leben in Schwabing ist das Orchester eine große Bereicherung.

 Seit 1980 existiert an der Schule die Wahlpflichtfächergruppe IIIb mit den Fächern Kunsterziehung und Musik.